Hier verkehrte alles, was durch Nauders zog. Die "Post" war das erste Haus am Platz. Von hier aus wurde der Vorspann in die Schweiz und in den Vinschgau geleistet. Die Vorspannpferde von Pfunds nach Nauders wuden hier wieder eingestellt. In den Stallungen der "Post" standen an die 80 Pferde für Vorspanndienste bereit. Um die Jahrhundertwende kaufte Karl Baldauf der II., der Großvater des heutigen Besitzers, das verfallende Gasthaus zur Traube, ehemals Freisitz Straßenegg, das Geburtshaus des Porträt- und Historienmalers Carl von Blaas, und baute an dessen Stelle die Dependance seines Hotels.
Im Jahre
1990 wurde das
Hotel Post komplett umgebaut und vergrößert. Außer den Grundmauern blieb auch noch das Gewölbe aus dem 16. Jahrhundert erhalten. Dort befindet sich heute das
Hallenbad des Hotel Post. Die Bauzeit erstreckte sich über einen Zeitraum von knapp 7 Monaten. Pünktlich zur Wintersaison 1990/1991 öffnete das
NEUE HOTEL POST in Nauders dann seine Pforten. Auch heute sind noch zahlreiche Schätze aus der Vergangenheit im Hotel Post zu finden. Die Altdeutsche Stube mit einer kunstvollen Brandmalerei wurde wieder originalgetreu eingebaut. Auch in den Restaurants sind noch die alten Steinböden aus dem 17. Jahrhundert erhalten.